Estrich

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Warum ist Estrich sinnvoll?

Zement-, Fließ-, Trocken-, Hartstoff-, Kunstharz-, Leicht- oder Schnellestrich: Die Auswahl ist riesig.

Der Fußboden entwickelte sich vom harten, notdürftigen und gepolsterten Höhlenboden zu einem Hightech-Bauteil, zu deren Verarbeitung besondere Kenntnisse notwendig sind. Antrieb war der Wunsch nach Schutz vor Feuchtigkeit (von unten), nach Wärme und Trittschallschutz.

Estrich verbindet all diese Punkte in einem Produkt: Als Lastverteilerschicht dient er als Aufnahme des Bodenbelags wie z B. Fliesen, PVC etc., außerdem nimmt er die vorhandenen Verkehrslasten im Raum optimal auf. Weitere Vorteile sind der Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich und die Gewährleistung eines geeigneten Wärme- und Trittschallschutzes.

Arten von Estrich

Zementestrich ist die am meisten verwendetet Estrichart. Er ist universell einsetzbar für Innen- und Außenbereiche, hat eine gute Festigkeit und ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Durch eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit wird er gerne als Heizestrich eingebaut. Ab einer bestimmten Raumgröße sind Fugen einzubauen, um unkontrolliertes Reißen vorzubeugen. 

Durch seine homogene Zusammensetzung ist der Zementestrich gut geeignet für alle Untergründe im Wohnungs- bzw. Industriebau. Die unterschiedlichen Zementarten, als Trennestrich, Verbundestrich sowie schwimmender Estrich, sind einfach und genau herstellbar. Nachteil von einem Zementestrich ist, dass er erst nach 25 – 32 Tagen mit Bodenbelag belegt werden kann. Dies ist auf die lange Trocknungszeit zurückzuführen. 

Zementestriche benötigen in der Regel eine Austrocknungszeit von bis zu 8 Wochen je nach Belag. Mit Zusätzen (Schnelltrockner) in flüssiger Form bzw. als Sackware können Zeiteinsparungen erzielt werden. 

Häufig kann der Estrich bereits am nächsten Tag begangen werden und nach Herstellervorgaben nach 24 Stunden bzw. 10 Tagen belegt werden.

Der konventionelle Calciumsulfatestrich wird wie ein Zementestrich eingebaut und verarbeitet. Er besteht aus den Komponenten Sand 0 bis 8, Anhydritbinder evtl. Zusatzstoffe und Wasser. Calciumsulfatestriche weisen, wenn überhaupt, nur ein sehr geringes Schwindmaß auf. Scheinfugen können deshalb in einem gewissen Maße eingespart werden (sehr gut geeignet bei Fußbodenheizung). Erist je nach Temperatur nach 3 Tagen begehbar und nach 28 Tagen voll belastbar. Anhydritesrich ist für den Einsatz im trockenen Innenbereich, nicht aber in feuchten Innenbereichenoder nassen Außenbereichen geeignet. Bei Nassräumen ist ein Zementestrich im gleichen Arbeitsgang möglich. 

Weitere Informationen zum Fließestrich folgen.

Wird eingesetzt um unebene Untergründe des tragenden Bodens zu begradigen, auszugleihen und zu verfüllen. Leichtestriche sind einsetzbar zur Gewichtsreduzierung, z.B. Holzdielen darauf eine 3 cm Styroporleichtestrichschicht, wiederum darauf eine 2 cm Zementestrichschicht. Dort ist eine weitere Aufnahme von Bodenbelägen wie Fliesen, Parkett, Teppiche etc. möglich. 

Es handelt sich hier um einen Kunstharzmörtel mit synthetischen Reaktionsharzen als Bindemittel, der durch eine chemische Reaktion des Reaktionsharzes aus einem flüssigen oder glättbaren Gemisch auf der Baustelle zu einer festen Schicht wird. 

Diese Produkte werden nach Herstellerangaben weitgehend fugenlos verlegt, bei schwimmender Verlegung sowie bei Verlegung auf Trennschicht ist der Kunstharzmörtel in einer Stärke von 3 cm ausreichend. 

Estrichschichten aus Hardstoff, weisen einen erhöhten Widerstand geben Verschleiß und Abrieb auf. Auf der Trag- oder Übergangsschicht wird eine 1 bis 1,5 cm Hardstoffschicht (Korodur) oder Siliciumarbit aufgebracht. Dabei unterscheidet man zwischen folgenden Konstruktionsvarianten: 

Zweischichtig:
Unterestrich und Hartstoffestrich auf den erhärteten und geeignet vorbereiteten Tragbeton 

Einschichtig:
Hartstoffschicht auf den frischen oder erhärteten Tragbeton ohne Unterschicht. Sollte eine Trennschichtvariante zur Ausführung kommen, so muss der Übergangsestrich mindestens 80 mm dick sein. 

Bilder von unserer Arbeit

Partner von RenoScreed® und herotec®

Pohlplatz & Suhren ist zertifizierter Systemfachbetrieb von RenoScreed®. Der vielfach ausgezeichnete EnergieSpar & SanierEstrich wurde nach jahrzehntelanger Erfahrung entwickelt und hat beim Verlegen von Estrich neue Maßstäbe gesetzt.

Ebenfalls zu unseren Leistungen gehörend ist der Wärmeboden von herotec®. Damit wurde konsequent das umgesetzt, was sich Architekten, Planer, Kunden und auch die Estrichleger schon lange gewünscht haben: Die Bündelung der Kräfte für den gesamten Bodenaufbau mit Fußbodenheizung.

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